Studienabbruch — ja, nein, vielleicht?

Warum es dir schwerfällt eine Entscheidung zu treffen, und was du dagegen tun kannst.

Mbote 👋🏾

An alle, die sich jetzt vielleicht wundern, wer sich in den Blog von Hella eingenistet hat. Mehr zu mir erfahrt ihr am Ende dieses Blogeintrags.

Nun habe ich mich entschieden einen kleinen Gastbeitrag zu erstellen und hoffe, euch die Kraft zu schenken, die richtige Entscheidung für oder gegen euer Studium zu treffen. Du wirst mein Anfang wahrscheinlich als ungewöhnlich empfinden. Aber wie sagt Hermann Hesse so schön:

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Also lass uns mit einer, wie ich sie nenne, Visualisierungsübung beginnen:

Du betrittst einen Raum, wo es still ist. Du hörst keine Geräusche von der Straße oder Menschen, die sich unterhalten. Dieser Raum ist vollkommen still. Nur du allein bist drin und schließt die Tür. Du kannst diese Tür zu jeder Zeit öffnen. Du hast keine Angst, keine Selbstzweifel, keine Selbstkritik. Eigene und fremde Zwänge sind in diesem Raum nicht willkommen. Du kannst entscheiden, wie du diesen Raum gestaltest. Vielleicht ein paar Kerzen, Decken, Kissen und Blumen. Dir ist es überlassen. Nun bleib in diesem Raum und entdeck, was mit dir passiert. Nimm dich vollkommen wahr, deine Atmung, deine Bewegung…

Diese Visualisierungsübung ermöglicht es mir von schlechten Gefühlen Abstand zu gewinnen und diese von einer anderen Perspektive zu betrachten.

Wenn du seit geraumer Zeit unglücklich mit deinem Studium bist, dann lies bitte weiter und du wirst nicht nur deiner Entscheidung, sondern auch dir einen Schritt näherkommen.

Die richtige Entscheidung treffen

Ich möchte dir schon im Voraus mitteilen, dass dir die für dich richtige Entscheidung keinen Hals -und Beinbruch bereiten wird. Also lass uns zusammen tiefer in die Visualisierungsübung einsteigen und auf dieser Reise schauen, warum du dich noch nicht getraut hast die für dich richtige Entscheidung zu treffen und wie einfach alles sein könnte, wenn du nur an dich glaubst.

Soll ich den Schritt wagen oder nicht?

Eines fällt schon einmal auf, sobald du anfängst zu zweifeln und dein Innerstes sich windet so unglücklich weiterzumachen, dann stimmt etwas nicht. Und jetzt seien wir mal ehrlich, uns ist es doch wichtig glücklich zu sein. Also warum tun wir selten das, was uns glücklich macht? Ganz klar, weil wir denken nicht zu wissen, was uns wirklich glücklich macht oder es Dinge gibt, die uns daran hindern, glücklich zu sein.

Ich verrate dir mal was, das ist eine Lüge und Blockade zugleich.

Im Laufe meines ersten Studiums bin ich selbst in diese Lüge und Blockade getappt und habe mich dabei nur noch unglücklich gemacht. Ich war aufgrund meiner Selbstzweifel, Selbstkritik und den Zwängen beschäftigt gewesen Gründe zu finden mein Studium so weiterzumachen, obwohl ich keinen Spaß mehr hatte und nur noch vor mich hin geweint habe. Ich war depressiv verstimmt – ein emotionales Wrack. Und was macht man als Beispiel mit einer Gitarre, die verstimmt ist? Man löst die Verstimmung, nicht wahr? Sonst gibt die Gitarre keine schönen Töne mehr ab. Für dich heißt es im Übrigen, deine Verstimmung zu lösen, so dass du wieder glücklich bist und auf deinen Weg kommst.

Verstimmung lösen

Ich fing an mit mir in einen inneren Monolog zu treten. Denn eines war mir klar, ich stand mir selbst im Wege, weil ich verdammt Angst hatte eine Entscheidung zu treffen, die dann falsch sein könnte, sozusagen die Konsequenzen meines Verhaltens oder meiner Entscheidung tragen zu müssen. Doch jetzt seien wir mal ehrlich, das ist eine sehr negative Denkweise, die ich an den Tag gelegt hatte. Von Anfang an hatte ich erlaubt, dass negative Gefühle Platz in meiner Psyche einnehmen. Ich hatte nicht erlaubt, mir positive Gedanken zu erlauben, die mich glücklich machen möchten. Und das ist der Knackpunkt.

Falsche Entscheidungen sind nicht verkehrt!

Du wirst mitunter von dir selbst oder anderen Menschen, wie den Eltern, in Situationen verleitet, die offensichtlich richtig für dich sind, aber im Endeffekt nur unglücklich machen. Eines ist interessant, wir erlauben anderen Menschen Entscheidungen für uns zu fällen ohne dass wir uns aktiv Gedanken machen, ob es nicht besser ist, wenn wir unsere eigenen Entscheidungen treffen. Vielleicht weißt du das noch nicht, aber es ist dein Leben und nicht das Leben deiner Eltern oder sonst wen, du lebst dein Leben und du musst dir in deinem Leben gefallen.

Arbeite an der Beziehung zu dir und lerne auf dich zu hören und Entscheidungen zu treffen, seien sie richtig oder falsch. Es ist absolut nicht verkehrt falsche Entscheidungen zu treffen, solange du auch aus den Konsequenzen lernst. Und jetzt sei ehrlich, wenn eine Entscheidung falsch getroffen wird, dann liegt es doch schlicht an dir diese Entscheidung umzukehren. Übrigens ist es kein Hexenwerk eine falsche Entscheidung in etwas Richtiges, positives umzuwandeln.  Sei mutig und mach auch mal Fehler, wenn sie dich das Leben lehren.

 

Positive Gedanken sind essentiell

Und hier kommst du ins Spiel. Nun weißt du, dass dein Studium dich unglücklich macht und du eine Entscheidung treffen musst, hinter der du zu 100 Prozent stehst. Ich möchte dir nicht sagen, was du zu tun oder zu lassen hast. Du weißt schon, welche Entscheidung sich richtig anfühlt. Wenn du dich dafür entscheidest dein Leben in die Hand zu nehmen und deine eigenen Entscheidungen zu treffen, dann hast du schon so viel gewonnen.

Lass uns nun die Visualisierungsübung abschließen, indem du die negativen Gedanken (die Selbstzweifel, -kritik und Zwänge, aber auch Ängste) mit denen du reingegangen bist umwandelst in positive Gedanken (Selbstvertrauen und Selbstliebe bzw. -achtung). Tritt nun aus dem Raum der Stille vollgeladen mit positiver Energie und steh zu deiner Entscheidung. Versuch negativen Gedanken zu widerstehen und erfreu dich an dein Leben.

Kurze Anmerkung:

Ich habe diesen Blogeintrag bewusst etwas allgemeiner gehalten, weil wir uns bei vielen Themen in unserem Leben blockieren, sei es beim Thema Partnerschaft, Schule, Studium, Beruf oder Familie und Freunde. Hoffentlich konnte ich dir helfen ein bisschen Frieden in dein Innerstes zu stiften.

Hast du schon eine Entscheidung getroffen? Dann freut es mich. Du kannst auch gerne einen Kommentar hinterlassen. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und Energie auf deinem Weg.


Kurzer Einblick in mein Leben:

Doreen, geboren 1995, wuchs in Wuppertal auf, wo sie mit Hella dieselbe Grundschule besuchte. Heute lebt sie in Berlin und fing erst mit einem Wirtschaftskommunikationsstudium an als sie zu begreifen begann, dass ihre wahre Bestimmung im Studium der Psychologie liegt. Daraufhin schmiss sie alles hin und ging kurzzeitig nach Kalifornien. Sie studiert nun glücklich und zufrieden im zweiten Jahr Psychologie an einer britischen Fernuniversität.

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